Kunst- und Kulturpreis der Vorarlberger Nachrichten und Wiener Städtische

Logos der VN und Wiener Städtischen nebeneinander
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Kunst- und Kulturpreis

der Vorarlberger Nachrichten und Wiener Städtische

Logos der VN und Wiener Städtischen nebeneinander
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Vier Preisträger:innen des Kunst- und Kulturpreises 2025 vor rotem VN-Hintergrund

Widmung

Mit dem Preis werden hervorragende Leistungen im Bereich von Kunst und Kultur gewürdigt. Ausgezeichnet werden künstlerisch tätige Personen, die in Vorarlberg geboren wurden oder solche, die seit Längerem in Vorarlberg leben und arbeiten. Um jeweils aktuelle Arbeiten und Leistungen berücksichtigen zu können, ist der Preis Künstlerinnen und Künstlern aller Gattungen sowie Kunstvermittlerinnen und Kunstvermittlern gewidmet. Nominiert werden die Preisträgerinnen und Preisträger von einer Jury, die mit bekannten Expertinnen und Experten aus den verschiedenen kulturellen Bereichen besetzt wurde und besetzt ist.

DOTIERUNG UND VERGABE

Preisgeld: 15.000 Euro

Hauptpreis: 12.000 Euro

Anerkennungspreis: 3.000 Euro

Vergabe: jährlich

Erstmals ausgeschrieben: 2023

Neben der Fokussierung auf eine spezielle Leistung und auf die hohe Qualität der Werke, der Produktionen oder Projekte hat die Jury auf weitere Faktoren zu achten. Dazu zählen die Nachhaltigkeit und die thematische Relevanz der Projekte sowie partizipatorische, dialogfördernde und impulsgebende Aspekte.

DIE AUSGEZEICHNETEN IM JAHR 2026

Hauptpreis:

Alpinale


Aus der Jurybegründung:

Mittlerweile werden jährlich weit über tausend Kurzfilme aus aller Welt zur Alpinale eingereicht und von einer internationalen Jury bewertet. Das weitgehend ehrenamtlich, aber fachgerecht organisierte Festival in Bludenz zeugt davon, dass hier ein Team mit Leidenschaft für herausragende Kurzfilme tätig ist. Mit zusätzlichen Tourneen an verschiedene Orte des Landes fördert die Alpinale den Zugang zu anspruchsvollen Filmen und zum aktuellen Filmschaffen.

Anerkennungspreis:

Juta Pranulytè


Aus der Jurybegründung:

Die Kompositionen von Juta Pranulytè werden interna-tional von renommierten Ensembles und bei Festivals aufgeführt, damit vertritt sie  Vorarlberg überregional. Ihre Musik verwebt u. a. instrumentale und vokale Klangkörper mit multimedialen Mitteln, wobei soziale  und gesellschaftliche Themen häufig im  Mittelpunkt ihres Schaffens stehen. Durch ihre kontinuierliche Zusammenarbeit mit lokalen Ensembles leistet sie auch  einen nachhaltigen Beitrag  zum Musikleben des Landes.

Sonderpreis der Jury:

Stephanie Gräve


Aus der Jurybegründung:

Alle Punkte, die Stephanie Gräve in Vorarlberg umgesetzt hat, entsprechen einer Art Handout für Theaterleitung: Sie sieht das Haus und seine Leistungen als Teamwork, greift Inhalte aus der Regionalgeschichte ebenso auf wie bedeutende Themen der Zeit. Sie pflegt partizipative Ansätze zeitgenössischer Theaterarbeit, in die sie etwa auch das Schaffen hochkarätiger Musiker(innen) einbindet.

PROJEKTLEITUNG UND JURYBESETZUNG 2025

Porträtfoto von Barbara Herold, Jurorin, mit Brille und kurzem, schulterlangem Haar vor neutralem Hintergrund.

Barbara Herold, Jurorin

„Kunst und Kultur sind ein wichtiger Baustein der Demo-kratie, sie müssen geschützt und gestützt werden. Der Sparstift scheint unwidersprochener Konsens zu sein. Ich frage mich, wie viel Ersparnis es in einem Ressort bringt, das 1-2 % eines Budgets ausmacht und ob man weiß, was in der Fair-Pay-Strategie verankert wurde.“

Porträtfoto von Richard Dünser, Juror, mit Brille, grauem Haar und Bart, vor neutralem Hintergrund.

Richard Dünser, Juror

„Preise - von privater Seite - sind in Zeiten wie diesen besonders wichtig. Öffentliche, mit Kunst befasste Stellen sollen daran erinnert werden, dass Künst-lerinnen und Künstler nicht Bittsteller und nicht für die Kulturpolitik da sind, sondern umgekehrt. Mehr Engagement für zeitgenössische Kunst ist notwendig."

Porträtfoto von Lisi Hämmerle, Jurorin, mit kurzem grauem Haar und dunkler Kleidung vor neutralem Hintergrund.

Lisi Hämmerle, Jurorin

„Ich hoffe auf viele weitere Jahre des Bestehens dieses Mäzenatentums, um die Vielfalt von höchst beacht-lichen kulturellen Werken und kulturellem Wirken in Vorarlberg angemessen zu würdigen. Was die Kultur-politik betrifft, leben wir bedauerlicherweise in einer Zeit von kommentarlosen Budgetkürzungen.“

Porträtfoto von Sabine Benzer, Jurorin, mit halblangem braunem Haar und dunklem Oberteil vor neutralem Hintergrund.

Sabine Benzer, Jurorin

„Europa erwärmt sich schneller als jeder andere Kontinent – mit drastischen Folgen für die Artenviel-falt. Gleichzeitig führen Sparmaßnahmen zu massi-ven Einschnitten im Sozial- und Kulturbereich. Doch genau diese Vielfalt in Natur und Kultur ist die un-verzichtbare Grundlage für ein gutes Leben für alle.

Porträt von Christa Dietrich, Jurorin und Projektleiterin

Christa Dietrich, Jurorin, Projektleiterin

„Wenn gegenwärtig festzustellen ist, dass bei Budget-konsolidierungen Künstler(innen) nicht einmal gehört werden, um etwa im Dialog Lösungen zu finden, stehen wir wieder am Anfang und müssen betonen: Kunst nicht nur zuzulassen, sondern sie zu unterstützen, ist als Aufgabe der Politik gesetzlich verankert.“

Einsatz für Kunst und Kunstvermittlung:

Mit diesem Preis werden herausragende Leistungen im Bereich von Kunst und Kultur in Vorarlberg gewürdigt. 

DIE URKUNDE 2025

Künstlerisch gestaltet


Wer mit dem Kunst- und Kulturpreis ausgezeichnet wird, erhält Urkunden,

die Künstlerinnen gestaltet haben. Amrei Wittwer schuf heuer Urkundengefäße.

VN-Extra zum Kunst- und Kulturpreis 2026